© dtv unter Verwendung von Midjourney

Manche Geheimnisse sterben nicht. Sie töten.

Sie kommen nicht, um Urlaub zu machen. Sie kommen, weil Ray tot ist – und weil seine Familie mit dem leben muss, was bleibt: Trauer, Leere und das Bedürfnis nach Zusammenhalt. Also lädt Connie Hunter ihre erwachsenen Töchter, mit ihren Männern und Kindern, in die abgelegene Kirk View Lodge am Loch Muir. Zehn Tage, nur Familie. Ein Ort, an dem die Hunters seit Jahrzehnten Zeit miteinander verbracht haben – und an dem diesmal von Beginn an etwas in der Luft liegt.

Schon die Ankunft ist aufgeladen. Jede bringt ihr eigenes emotionales Gepäck mit: Kates verzweifelter Versuch, alles zusammenzuhalten. Darbys Unruhe. Beas spätes Auftauchen. Und Connie selbst, die nicht nur trauert, sondern etwas vorbereitet hat, das alles verändern kann: Sie muss ihren Töchtern eröffnen, was Ray in seinem Testament verfügt hat.

Dann kippt die Stimmung. Gespräche klingen plötzlich anders, Blicke sind wie Prüfungen. Kleinigkeiten werden zu Warnsignalen: ein neues Handy-Passwort, eine zu vertraute Nähe, ein Satz, der zu glatt klingt. Draußen zieht das Wetter zu, drinnen ziehen sich Menschen zurück – in alte Rollen, alte Kränkungen, alte Geheimnisse. Und während Connie ringt, die Wahrheit über das Testament auszusprechen, wird klar: Es geht nicht nur um Erbe. Es geht um Zugehörigkeit. Um das, was man in einer Familie verschweigt, bis es irgendwann nicht mehr geht.

Samantha Hayes macht in ›Eine zu viel‹ genau daraus Hochspannung: aus dem, was nicht gesagt wird und aus der Frage, wer in dieser Lodge eigentlich wen beobachtet. Wenn du die Sogwirkung von Freida McFadden liebst – das Tempo, die psychologischen Nadelstiche, die Kapitel, die immer genau an der falschen Stelle enden – wirst du ›Eine zu viel‹ kaum aus der Hand legen.

Irgendwann fühlt sich diese Zusammenkunft nicht mehr nach Trost an, sondern nach Falle. Und je näher Connie dem Moment kommt, in dem sie das Testament offenlegt, desto mehr fragen sich alle: Was, wenn das, was Ray hinterlassen hat, nicht nur Papier ist – sondern ein Brandbeschleuniger?

Und bevor du dir sicher bist, wer in dieser Familie Täter, Opfer – oder beides ist, bleibt nur eine Frage: Wenn alle behaupten, sie hätten nichts zu verbergen – wer muss unbedingt verhindern, dass das Testament geöffnet wird?

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Wert: Buchpaket & Jochen Schweizer Wertgutschein (300,00 €)

Wir drücken Ihnen die Daumen!

Teilnahmeschluss ist der 20.08.2026. Die GewinnerInnen werden im Anschluss per E-Mail benachrichtigt.

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