SCHLAF

Kann man sich das Schnarchen abtrainieren?

Wissenschaftler der Universität in São Paulo entwickelten eine Reihe von Mundübungen, durch die die Schnarchhäufigkeit um 36 Prozent und die Schnarchintensität um 59 Prozent abnimmt. Wie das Anti-Schnarch-Training funktioniert: Drücken Sie Ihre Zungenspitze gegen den Gaumen und lassen die Zunge nach hinten hinunterrutschen – diese Übung 20-mal durchführen. Saugen Sie Ihre Zunge 20-mal an den Gaumen und drücken die Zunge kräftig gegen den Gaumen. Drücken Sie den hinteren Teil Ihrer Zunge nach unten, während die Zungenspitze die Innenseite der unteren Schneidezähne berührt. Das Zäpfchen 20-mal anheben. Drücken Sie Ihren Zeigefinger von innen gegen die Wange und erwidern Sie den Druck mit dem Wangenmuskel – auf beiden Seiten zehnmal wiederholen. Die Übungen sollten dreimal täglich durchgeführt werden.

Welches Tier schläft am längsten?

Kein anderes Tier verbringt so viel Zeit mit Schlafen wie der Koala. 18 bis 22 Stunden schläft der australische Wipfel-Chiller pro Tag. Der Grund für das Ruhebedürfnis der Koalas: ihre niedrige Stoffwechselrate. Da ihre Nahrung (Eukalyptus) sehr ballaststoffreich und sehr nährstoffarm ist, brauchen sie sehr viel Zeit zur Verdauung. Außerdem müssen sie möglichst viel Energie sparen. Und das gelingt am besten beim Schlafen. Übrigens: Den längsten Schlaf am Stück hält die Russische  Landschildkröte. In besonders kalten Jahren ist sie gerade einmal drei Monate im Sommer aktiv, während sie die restlichen neun Monate im Boden vergraben im Winterschlaf verbringt.

Wer schläft wie lange?

Je älter wir werden, desto weniger Schlaf benötigen wir. Während Säuglinge noch bis zu 16 Stunden täglich schlafen, kommen ältere Menschen mit weniger als sechs Stunden aus. Dabei ist die durchschnittliche Schlafzeit von Erwachsenen in den vergangenen 100 Jahren deutlich gesunken: von neun Stunden vor dem Ersten Weltkrieg auf etwa acht Stunden in den 1980er-Jahren. Heute sind es laut einer Studie nur 7,14 Stunden. Dabei klagte ein Drittel der Befragten über chronische Müdigkeit.

Vergeht die Zeit im Traum langsamer?

Stunden oder gar Tage scheinen wir in Träumen zu verbringen. Doch in Echtzeit dauert kein Traum länger als 15 oder 20 Minuten. Verantwortlich dafür ist das „Drehbuch“ des Traums, das viele Einzelszenen zusammenfügt, aber jeweils die Zeit dazwischen ausblendet und so unser Zeitgefühl betrügt. Das funktioniert ähnlich wie ein Hollywood-Film, der 120 Minuten dauert, aber eine Zeitspanne von Tagen, Wochen oder Jahren abbildet. Tatsächlich entsprechen aber zehn Sekunden in einer Traumsequenz auch zehn Sekunden in der Realität, wie ein Experiment mit Klarträumern bestätigte.

 

Bildquelle: ©  drubig-photo – AdobeStock.com

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