Tauchen

Wie funktionierten die ersten Tauchanzüge?
Heutzutage haben Taucher eine große Auswahl, was die Art ihrer Ausrüstung betrifft. Viele schwören auf einen wasserundurchlässigen Trockenanzug, andere bevorzugen die klassischen Nass anzüge aus Neopren. Doch vor 600 Jahren war das Equipment eines Tauchers längst nicht so weit entwickelt, wie es heute der Fall ist. Der deutsche Kriegstechniker Konrad Kyeser schildert 1405 erstmals einen militärischen Tauchanzug aus Leder. Seit der Erfindung des Gummis im Jahr 1839 wird nicht mehr in Anzügen aus Leder und Wolle getaucht.

Wie tief kann man mit Atemgerät tauchen?
Kein Mensch kam je tiefer: Am 18. September 2014 begibt sich der ägyptische Taucher Ahmed Gamal Gabr für den Weltrekord der Gerätetaucher in absolute Lebensgefahr. Mithilfe eines 30-köpfigen Teams aus Tauchern, Rettungssanitätern und Rettungstauchern gelingt es dem damals 41-Jährigen, 332,35 Meter tief zu tauchen. Dabei atmet er ein spezielles Gasgemisch – denn normale Luft wäre bei dem Tiefendruck tödlich.

Wann setzt der Tiefenrausch ein?
Der „Tiefenrausch“, oft auch als „Stickstoffnarkose“ bezeichnet, ist ein rauschartiger Zustand, der schon ab einer Tauchtiefe von etwa 30 Metern
einsetzen kann. Und das ist nicht ganz ungefährlich. Tritt der Tiefenrausch ein, fühlt sich der Taucher so, als sei er stark betrunken, sein Urteilsvermögen leidet massiv. Die Ursache der Stickstoffnarkose ist die Atemluft, die der Körper unter dem enormen Umgebungsdruck nicht mehr richtig verarbeiten kann. Um dem entgegenzuwirken, mischen erfahrene Taucher bestimmte Atemgase in ihre Tauchflaschen.

Wie lange können Taucher die Luft anhalten?
Nicht jeder Taucher rüstet sich für seine Tauchgänge mit einer Sauerstoffflasche aus. Für Apnoetaucher besteht der Reiz darin, ohne Atemgerät zu tauchen. Den aktuellen Weltrekord für das Luftanhalten
unter Wasser hält der spanische Taucher Aleix Segura. Seine Bestzeit: 24
Minuten und 3,45 Sekunden. Aufgestellt hat er den Rekord beim Zeittauchen. Dabei geht es darum, möglichst lange regungslos mit dem Gesicht unter Wasser auszuharren.

Bildquelle: © Jukka – AdobeStock.com

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