Sicherheit im Herbst

Mit dem Auto gut durch den Herbst

1. Den Fahrstil an die Wetterbedingungen anpassen

Das gilt vor allem bei Niesel, Regen, Nebel und in der Dämmerung. Nässe, Laub, Verschmutzungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie Bodenfrost in den frühen Morgenstunden machen die Straßen rutschig. Hinzu kommt die Sichtbehinderung durch Niederschlag und Nebel. Autofahrer sollten immer Ihr Tempo der Sichtweite anpassen (50 Meter Sicht = Höchstgeschindigkeit 50 km/h). Außerdem nicht stark gasgeben, heftig bremsen oder abrupt lenken.

2. Lichttest machen

Die Tage werden im Herbst kürzer und trüber, daher sollte die Beleuchtung absolut in Ordnung und sauber sein. Auch am Tag sollten SIe mit Licht fahren. Einen kostenlosen Lichttest können Sie in fast jeder Meisterwerkstatt machen.

3. Abstand halten

Denn bei nasser oder rutschiger Fahrbahn verlängert sich der Bremsweg um circa ein Drittel im Vergleich zu trockener Fahrbahn.

4. Scheibe sauber halten

Für gute Sicht ohne Schlieren sollte die Scheibe sauber sein. Hierfür sind intakte Scheibenwischerblätter ganz wichtig. Ziehen abgenutzte Wischer Schlieren auf der Windschutzscheibe, kommt es zu störenden Blendungen. Defekte Wischer daher besser austauschen.

5. Frostschutz auffüllen

Um nicht von den ersten Frostnächten kalt erwischt zu werden, prüfen Autofahrer besser den Frostschutzgehalt von Kühl- und Scheibenwaschwasser – und zwar rechtzeitig. Die Scheibenwaschanlage sollte unbedingt auf die Wintermischung umgestellt werden, da diese bei niedriger Temperatur besser mit Verschmutzungen klar kommt.

6. Winterreifen montieren

Denn Winterreifen bieten bei kalten Temperaturen, nasser Straße, überfrierender Nässe, Glatteis und Schnee mehr Grip als Sommerreifen. Grund ist die weichere Gummimischung, die speziell auf Herbst- und Winterbedingungen abgestimmt ist.

 

Mit dem Motorrad sicher durch den Herbst

Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, die Sie sicherer durch die 3. Jahreszeit bringen.

1. Halten Sie sich warm

Denn Kälte raubt Konzentration insbesondere in den frühen Morgen- oder den späten Abendstunden, wenn die Sonne schlagartig weg ist.  Hier kann Funktionsbekleidung mit herausnehmbarem Thermofutter hilfreich sein. Ebenso schnell einsetzbar sind kleine Helfer wie Sturmhauben, Hals- und Kniewärmer oder windabweisende Überzieher. Zu empfehlen sind auf Touren auch Pausen, um sich bei heißem Kakao, Tee oder einem leckeren Snack aufzuwärnmen.

2. Schlechte Sichtverhältnisse

Insbesondere für die im Herst tief stehende Sonne ist es wicht, ein sauberes und kratzerfreies Visir zu haben. Auch andere Verkehrsteilnehmer haben mit den schlechteren Sichtverhältnissen zu kämpfen und Motorradfahrer werden noch schlechter gesehen als sonst.

Wegen plötzlicher Nebelbänke und frühzeitiger Dunkelheit ist gut sichtbare Kleidung sehr wichtig (am besten mit Reflektorelementen).

Beschlagenes Visir: Hier kann man entweder den Helm einen Spalt offen lassen oder ein Anti-Beschlagmittel nutzen. Der Königsweg ist ein Helm mit Pin-Lock Visier, wobei man seinen alten Helm auch mit Pin-Lock nachrüsten kann.

3. Rutschgefahr

Die ist vor allem durch Raureif und verdreckte Straßen durch Ernteverkehr gegeben. Erhöhte Aufmerksamkeit, ein vergrößerter Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden und besondere Vorsicht an Feldern und Wäldern tragen zu einem sicheren Ankommen bei.

Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können. Näheres unter Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen